Ursprung des Schweizer Banken- und Uhrmacher "Know How's"

 
Bartholomäus-Nacht
Bartholomäus-Nacht, das Massaker an den Hugenotten in Paris

Aufnahme von hugenottischen Flüchtlingen
Als Folge von Glaubenskriegen in Frankreich und anderen Teilen Europas entstanden immer wieder Ströme von Glaubensflüchtlingen. Am 24. August 1572 werden in Paris auf Anordnung von König Karl IX. und seiner Mutter Katharina von Medici Tausende calvinistischer Protestanten - Hugenotten - ermordet, die zur Hochzeit des protestantischen Königs Heinrich von Navarra nach Paris gekommen waren. Fünf Tage dauerte das Massaker, bekannt geworden als Bartholomäus-Nacht. Auch in anderen Städten kam es zu ähnlichen Pogromen. Zwischen 10.000 und 50.000 Hugenotten fanden den Tod. Die Schweiz, vor allem Genf, Basel und Zürich, nahmen immer wieder Hugenotten und andere Glaubensflüchtlinge auf. 1688 hielten sich allein in Zürich 1073 Flüchtlinge auf. Dies entsprach etwa 10 Prozent der damaligen Bevölkerung. Dieses "Investment" an Geld und Fürsorge von seiten der Eidgenossen bewirkte im nachhinein einen unglaublichen "Return on Investment" für die genannten Städte und das ganze Land, man kann es aus christlicher Perspektive auch Segen nennen, das heisst irdischen Lohn für richtiges und konsequentes Handeln vor Gott. Die Hugenotten brachten wichtige Kenntnisse im Bankwesen und in der Uhrmacherei in die arme Schweiz.

Weiterführende Literatur und Links:
1. Hugenottenverfolgung: www.bourdeaux.de/hugenot.htm
2. Peter H. Uhlmann, Kirchengeschichte 2, unveröffentlichtes Kursmanuskript



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