Der Unternehmensgründer Alfred Escher Der Eisenbahnkönig und Zürcher Nationalrat Alfred Escher gründete 1856 die "Schweizerische Kreditanstalt" und 1858 die "Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt". Als Eisenbahnpolitiker trieb er die Pläne für ein allgemeines schweizerisches Eisenbahnnetz voran. 1872 wurde er an die Spitze der Gotthardbahnverwaltung berufen. Er setzte sich auch erfolgreich dafür ein, das Zürich ein Polytechnikum, die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), aufbaute. Alfred Escher wurde zu einem der mächtigsten Männer im damaligen Zürich und in der Schweiz und stand auch - positiv ausgedrückt - für die Synergien zwischen Politik und Wirtschaft. Andere nannten dies Verfilzung und Interessensverflechtung und opponierten mit Volksinitiativen gegen seine Herrschaft. Als Demokratische Bewegung bezeichnet man diejenigen Kräfte der 1860er Jahre, die sich gegen die Kontrolle des Staatswesens durch die Liberalen und Radikalen richtete. Man wollte mehr direkte demokratische Mitsprache und erreichte schliesslich bedeutende Verfassungsrevisionen.
Alfred-Escher-Statue vor dem Zürcher Bahnhofportal
Der Eisenbahnkönig Alfred Escher
Weiterführende Literatur und Links:
1. Sigmund Widmer, Zürich - eine Kulturgeschichte. Aufschwung mit dem Liberalismus, Zürich 1982