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| "Freiheitskämpfer" Che Guevarra, Idol der 68er-Bewegung |
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Wohlstand allein reicht nicht
Die Schweizer Industrie und Infrastruktur waren nach dem Krieg unversehrt geblieben. Das brachte dem Land in Europa einen fast einzigartigen Vorteil. Die Finanz-, Pharma-, Maschinen- und Uhrenindustrie konnten nun ihre Stellung entsprechend ausbauen, ihre Geschäfte internationalisieren und in den Nachkriegsjahren stark wachsen. Es folgten Jahrzehnte des stetig steigenden Wohlstandes. Die Einführung der schweizerischen Sozialwerke AHV und IV (Renten- und Invaliditätsversicherung) brachten endlich für breite Bevölkerungskreise eine zunehmende soziale Sicherheit. Doch, Wohlstand allein reicht dem Menschen nicht.
Die 68er-Bewegung
Der Vietnam-Krieg brachte in Amerika und in Europa viele Studenten auf die Strasse. Eine Generation, die im Wohlstand, aber weitgehend auch im Materialismus aufgewachsen war, sehnte sich nach Spiritualität und Sinn. Die 68er-Bewegung ist zu vergleichen mit einer explosiven Mischung aus Pazifismus, Rockmusik, Drogen, freier Liebe, Anarchie, antiautoritärer Erziehung, linken Gesellschaftsutopien und einer tiefen Sehnsucht nach Spirituellem. Durch die Jesus-People fanden viele "68er" einen neuen Zugang zu Jesus Christus. Auch in der Schweiz nahmen Christen
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| Der VW Käfer - das Sinnbild für steigenden Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten der Nachkriegsjahre |
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ihre Verantwortung wahr und halfen beispielsweise den Betroffenen, über Entzugstherapien von ihrer Drogensucht freizukommen. Viele ehemalige 68er gehören heute zu den Regierenden und Einflussreichen im Land. Aber die meisten ihrer Ideale und Experimente sind heute durch die Realität überholt worden oder haben sich als gefährliche Utopien erwiesen. Der ungehemmte Drogenkonsum endete für viele in einer tödlichen Ueberdosis, die antiautoritäre Erziehung hinterliess orientierungslose Jugendliche, und die "freie Liebe" führte in zerrüttete Beziehungen und bekam mit AIDS einen gewaltigen Rückschlag.
Weiterführende Literatur und Links:
1. 68er Bewegung auf Wikipedia