Familie in der Postmoderne

 
Eine Schweizer Familie
Eine Schweizer Familie

Familienbericht 2004
Der Familienbericht ist ein Grundlagenwerk, das das Bundesamt für Sozialversicherung und das Bundesamt für Statistik erarbeitet. Im folgenden einige Erkenntnisse aus dem Bericht des Jahres 2004:

1. Heute gibt es ein Drittel mehr Haushalte als 1970. Diese Zunahme ist auf die kinderlosen Haushalte zurückzuführen.
2. In den Schweizer Familien leben durchschnittlich 2 Kinder.
3. Bei der Geburt des ersten Kindes sind die Frauen im Durchschnitt 29 und die Männer 32 Jahre alt.
4. Ein Fünftel der Frauen bleibt kinderlos.
5. Dreimal so viele Ehen wie 1970 werden geschieden.
6. Familien tragen ein hohes Armutsrisiko, insbesondere Alleinerziehende und Paare mit mehr als 2 Kindern.
7. Die finanzielle Lage von Familien hat sich zwischen 1990 und 2001 verschlechtert. So haben sich die Abgaben für Sozialversicherungen, andere Versicherungen, Steuern und Gebühren für eine Familie mit 3 Kindern in diesem Zeitraum verdoppelt!

Pascal Couchepin forderte bei der Präsentation des Berichtes eine höhere Kinderquote und eine höhere Frauenarbeitsquote - nicht zuletzt wohl, um die Zukunft der Altersversorgung zu sicher. Es ist zu hoffen, dass diesen Absichtserklärungen der hohen Politik schon bald familienfreundliche Massnahmen folgen, z.B. bei den Steuern oder den Krankenkassen. Gemäss anderen Umfragen steht die Familie aber nach wie vor hoch in Kurs. 68 Prozent der Deutschen gaben in einer Umfrage des Allensbach-Instituts an, dass ihre Familie sie glücklich macht.

Weiterführende Literatur und Links:
1. Familienbericht 2004



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