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Juden als Geldwechsler im Mittelalter |
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Die Judenverfolgungen
Im 10. und 11 Jahrhundert liessen sich viele Juden in den durch die Kyburger, Zähringer, Froburger und andere Rittergeschlechte neu gegründeten schweizerischen und deutschen Städten nieder. Sie waren willkommen und wurden im Bankenwesen, im Handel, als Ärzte und im Geldverkehr tätig. Zeitweise standen sie unter dem Schutz des Kaisers. Immer wieder waren Bürger der Städte oder auch Klöster bei den Juden hochverschuldet. Als dann die ersten Gerüchte wegen der Pest umgingen, verdächtigte man vielerorts die Juden der Brunnenvergiftung. In Zofingen, Bern, Basel, Winterthur und anderen Städten wurden sie verbrannt. Diese Verfolgung mag neben einer antisemitischen Einstellung der Bürger auch wirtschaftliche Gründe gehabt haben, da durch den Tod der Juden zugleich die Schulden der Gläubiger verfielen.
Weiterführende Literatur und Links:
1. Klaus Plaar, Studien zur Geschichte der Juden in Zofingen, 1993, Verlag Zofinger Tagblatt