Pestepidemien

 
Pestarzt mit Maske
Pestarzt mit Maske, die ihn vor dem Einatmen infizierter Luft schützen sollte.
Die Pest bezeichnete man im Mittelalter als den "Schwarzen Tod". Sie wütete von 1347 bis 1353 und dann noch einmal 1360/61. Man schätzt, dass bis zu 25 Millionen Menschen - also ein Drittel der damaligen Bevölkerung Europas - durch den Schwarzen Tod umkamen. Die Pest wurde über italienische Handelsschiffe von der Krim (Schwarzes Meer) nach Europa gebracht. Viele Menschen der damaligen Zeit empfanden die Pest als Gottesstrafe. Religiöse Bewegungen entstanden spontan im Gefolge oder in Erwartung der Pest: Eine der auffälligsten waren die Flagellanten, die sich als Busse für ihre eigenen Sünden so wie die der Gesellschaft in öffentlichen Umzügen selbst geisselten. Das biblische Konzept von Busse dagegen verlangt keine Selbstgeisselungen, sondern schlicht und einfach Umkehr. Der Mensch erkennt seine Sünde (d.h. seine Zielverfehlung gegenüber dem Maßstab der Bibel) und ändert aus Gottes Kraft sein Verhalten. Die Kirche des Mittelalters hätte eine solche "Umkehr" dringend benötigt.



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