Schweizer als Söldner in Europa

 
Schweizer Söldner im Kampf
Schweizer Söldner im Kampf
Die militärischen Erfolge der Eidgenossen gegen die Habsburger erregten europaweit Aufsehen. Französische und italienische Könige versuchten, sich durch Soldverträge die Kampfeslust der Eidgenossen zu sichern. Immer mehr von ihnen liessen sich gegen Geld in die europäische Machtpolitik und ihre Kriege einspannen. Teilweise standen sich Schweizer Söldner auf fremdem Boden sogar gegenüber. Der Söldnerdienst brachte nicht nur Unsummen von Geld in die Schweiz, sondern verschaffte den Eidgenossen auch Macht auf europäischer Ebene. Daneben führte das Kriegshandwerk aber zur Verrohung der Menschen, und viele Söldner kehrten gar nicht mehr oder nur verkrüppelt heim. Die Tagsatzung - der gemeinsame Rat der einzelnen Kantone (damals "Orte" genannt) - verbot das sogenannte Reislaufen ("in einem Kriegszug laufen"; Söldnertum), doch erst das militärische Desaster von Marignano 1515 brachte den Eidgenossen die schmerzvolle Einsicht, dass man für Geld und Macht nicht alles mitmachen sollte.

Weiterführende Literatur und Links:
1. Peter Dürrenmatt, Schweizer Geschichte, Schweiz. Druck- und Verlagshaus AG, Zürich 1963
2. Beat Christen, La Suisse existe, Jordi Medienhaus 2001
3. Erdbeben in Basel: www.altbasel.ch/fussnoten/erdbeben_zeit.html



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